BackParadies Baumann GmbH in 74321 Bietigheim-Bissingen

Gelebte Geschichte - kurz zusammengefasst

Unsere über 100jährige Familientradition im Bäckerhandwerk, ist auch eng verknüpft mit der Geschichte des Bietigheimer Bahnhofes. Damals, im Jahr

1898 baut der Schwiegervater des Bäckermeisters Wilhelm Baumann, Schützenwirt Wilhelm Bezner, vor dem Bahnhof das erste Geschäftshaus.
1900 schreibt sich Wilhelm Baumann in die Handwerkskladde in Bietigheim ein und eröffnet am Bahnhof seine Bäckerei.
1930 stirbt Wilhelms Frau, Emma geb. Bezner. Wilhelm Baumann führt die Bäckerei mit Sohn Max und Tochter Erna weiter.
1934 kommt Reinhilde Haug als Verstärkung in den Betrieb. Ein Jahr später heiraten Max und Reinhilde.
1936 übernimmt Max Baumann als Bäckermeister den elterlichen Betrieb. Während des zweiten Weltkrieges bleibt Max als Nahrungsmittellieferant vom Kriegsdienst verschont und kann daher die Backstube weiter betreiben. Gegen Ende des Krieges ist östlich der Enz, nur noch die Bäckerei Baumann betriebsfähig. Ohne Schaden übersteht das Haus den Krieg.
1945 sowie in den Nachkriegsjahren wird die Versorgung der Bevölkerung äußerst schwierig. Das Grundprodukt für Brot,- das Mehl sowie erforderliche Zutaten sind spärlich. Brezeln müssen aus schwerem, dunklem Teig gebacken werden.
1948 im Januar, stirbt Bäckermeister Wilhelm Baumann, der Gründer der Bäckerei.
1950 erholt sich, nach vorausgegangener Währungsreform, die wirtschaftliche Lage. Familie Baumann, mit unterdessen vier heranwachsenden Kindern, kann durch Umbauarbeiten die Backstube sowie den Laden vergrößern und um eine Konditorei erweitern.
1951 folgt, im Anbau des Hauses, die Eröffnung des Cafés. In den Folgejahren ist die anfallende Arbeit umfangreich und anstrengend. Unter Mithilfe der zwei Söhne und der beiden Töchter wird dies bewältigt. So werden z. B. die Brote und Backwaren für die Deutsche Linoleum-Werke AG, früh morgens mit dem Handwägelchen ausgeliefert.
1960 besteht der älteste Sohn, Rolf, seine Meisterprüfung als Konditor.
1963 heiratet Rolf die Mitarbeiterin Brigitte. Ein Jahr später übernimmt das Ehepaar den Betrieb und Rolf legt zusätzlich die Bäckermeisterprüfung ab.
1968 führt der Bruder Kurt, als gelernter Koch, das Café weiter.
1980 geht das Haus in den endgültigen Besitz von Rolf Baumann über. Große Pläne werden geschmiedet.
1988 beginnt die Bauphase zur Umgestaltung des Bietigheim-Bissinger Bahnhofsplatzes. Der Busbahnhof wird neu gebaut und ein dreigeschossiges Geschäftshaus, mit 15 Gewerbeeinheiten ist projektiert.
1991 wird das neue BackParadies Baumann eröffnet. Eine 150 qm große Backstube, versehen mit einer Glasfront und der neue Laden, mit integriertem Steh-Café, leiten eine neue Ära in der Betriebsgeschichte ein.
BahnhofBahnhof
1998 nimmt in vierter Generation, Jürgen Baumann, als Geschäftsführer der BackParadies Baumann GmbH, die künftigen Aufgaben in seine Hände.
Millennium: Durch das Engagement unserer Vorfahren wurde die Grundlage für unsere heutige Bäckerei geschaffen. Wer die Historie den heutigen Gegebenheiten gegenüberstellt, kommt zu dem Schluss: Ein „Backparadies“ wurde geschaffen.
unser Backparadies mit Blick vom Busbahnhofunser Backparadies mit Blick von der Unterführung
2014 Die Internetpräsenz der BackParadies Baumann GmbH wird online gestellt.
Heute sind wir glücklich mit der Verantwortung, die Familientradition fortführen zu können. Allerdings ist dies nur durch die Leistungen unserer fleißigen und zuverlässigen Mitarbeiter/-innen, bei der täglichen Arbeit, möglich.

Heimatverbunden und traditionsbewusst, unterstützen wir gerne die jährliche Aktion der Bietigheimer Zeitung „Menschen in Not“, mit einer entsprechenden Zuwendung. Unsere verehrte Kundschaft bitten wir um Verständnis, dass wir deshalb jeweils auf Weihnachtsgaben verzichten.


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